Bewusstsein
Ciao Everybody´s Darling, Konsum, Abhängigkeit, offene Fragen,
Aufopferung, Kleindenken, Mund halten, Anpassung.
Hallo Glück.


ÜBER DEN TELLERRAND SCHAUEN.
Ich hatte nicht nur das Glück Bewusstsein, Freiheit und Unabhängigkeit zu erreichen, ich durfte auch erlernen mit Tiefen umzugehen, Individualität zu leben und volles Potenzial zu entfalten.
Ich bin Mira, ein sensibler Gefühlsmensch mit tiefem Blick, eine interessierte und kreative Frau, ein rationaler und organisierter Macher zugleich.
Durch diese Fähigkeiten hatte ich als Kind bereits eine Herangehensweise, die es vollbrachte, auch schwierige emotionale Zusammenhänge unglaublich schnell zu verknüpfen und präventiv zu denken.
Ich setzte mich bereits in jungen Jahren für Friedensprojekte ein, beteiligte mich an Hilfspaketen Dritter Länder, ließ mich als Streitschlichter ausbilden und und und.
Eine, wenn auch lieber im Hintergrund stehende, Aktivistin durch und durch.
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Ich durfte mit meinen Eltern und kleiner Schwester in einem besonderen Spirit unterschiedlicher Menschen und Kulturen groß werden. Wahnsinns Impulse !!
Somit turnte ich auf Trainingsgeräten, lauschte der Musik auf Workshops, trommelte mit afrikanischen Tänzern auf Stapelbechern und philosophierte am Frühstückstisch mit Künstlern aus aller Welt.
Nebenbei widmete ich mich dem Kindersitten oder bolzte mit den "Nachbarjungs" auf unserem Kundenparkplatz.
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Als meine Eltern das Studio aufgeben mussten, war dies ein schwerer Schlag.
Durch meine Offenheit fand ich jedoch schnell Halt in einigen großen Freundeskreisen, mit denen ich meine Jugend verbrachte.
Ich hatte für jeden ein offenes Ohr, einen passenden Rat und war immer der optimistisch gestimmte kleine Tollpatsch, der sich für seine Herzmenschen einsetzte und mit anpackte.
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Ich entschied mich, trotz eigentlich sozialer Ader, dann für den kaufmännischen Weg. "Hauptsache schnell auf eigenen Beinen stehen."
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Neben der ersten eigenen Wohnung und dem Erwachsen werden besuchte ich durch Ersparnisse später einige ferne Länder.
Auf den Reisen traf ich wieder auf diese "anders denkenden" Menschen, die durch ihr offenes Mindset, ihre Kulturelle Vielfalt und ihrer großen Bescheidenheit, mich wieder an meine Kindheit erinnerten.
Auf einer Camper Reise in Neuseeland, reflektierte ich daher meine letzten Jahre ganz genau.
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Es reichte.
Immer gibt es nur "eine Richtung". Immer hängen sich hier in unserer ländlichen und wohlhabenden Kleinstadt alle an Klatsch und Tratsch. Menschen sitzen nur noch vor ihren Handys und haben diese Medienplattformen. Menschen altern oftmals so schnell und jammern ständig über ihr Leben. So viele Paare bekommen Kinder, die am Elternsein nie Interesse hatten. Menschen geht es mental immer schlechter. Menschen machen irgendwann nur noch das Gleiche. Alles "Neue" und "Unbekannte" wird viel zu schnell abgewertet und belächelt. Immer wird sich mit Geld und Status profiliert. Niemand freut sich hier für einen anderen mit.
(Niemals despektierlich dem Individuum im Einzelnen gemeint.)
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Die Gesellschaft ist überwiegend viel zu oberflächlich, spießig und absolut engstirnig.
Die allgemeinen Problematiken der Welt hatten sich außerdem in den Jahren zunehmend verschlimmert.
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Wie konnte ich das so lange absichtlich ignorieren, mich verstecken und meinen Mund halten?!! Wieso gibt es generell auf unserer Welt immer weniger Raum für Gefühle, Spirit, Freiheiten und tiefe Gespräche? Und wo bin ich sogar selbst in mancherlei Hinsicht schon "versteift"?!"
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Dann kam der Tag, der Alles verändern sollte:
Durch einen Mindsettalk, wurde mir ein Vortrag einer Persönlichkeitsentwicklunsorganisation empfohlen (Danke R.), in der von Prävention, Entfaltung und Mindset aber auch genau dieser Einstellung gesprochen wurde.
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Krass - Diese Menschen sprachen mir direkt aus der Seele. Meine Gedanken fanden sogar Zuspruch und endlich einen Platz! "Ich bin nicht alleine da draußen..."
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Zudem gaben sie unglaublich Interessanten Input über das Menschliche Denken, Potentialentfaltung und allgemeine Weltprobleme.
Endlich mal Bestätigung.

Nach Abgleich mit meinem Bauchgefühl entschied ich mich also, erst einmal hobbymäßig nur für mich, mit dem Thema "Persönlichkeitsentwicklung- und Persönlichkeitswachstum", intensiver zu beschäftigen. "Mit solch einer Organisation braucht man den Meisten erst gar nicht kommen, die denken noch, ich hätte mich "einer Sekte" angeschlossen...."
Ja, ein kleiner geheimnisvoller Eigenbrötler war ich doch schon immer. (Wie Du jetzt lesen wirst, habe ich es mit diesem anfänglichen Hobby, später dann doch etwas Ernster genommen.)
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Ich war absolut angefixt, volles Potential zu entfalten. "Das was diese Menschen da alles von sich geben, das will ich aaaaaalles ergründen!"
Der interessierte Nerd in mir wurde endlich wieder geweckt.
Fachbücher, Videos und Dokus, eigene Notizen, Experimente, Mehr & Mehr.
Ich wollte es jetzt ganz genau wissen, verstehen und erfreute mich das erste Mal in meinem Leben am beschäftigen "wirklich sinnvoller" Themen. - Hello Dopamin.
Im gleichen Jahr wollten mein Lebensgefährte und ich, nur für uns ganz entspannt zu 2, heiraten. Das machten wir auch noch, bevor wir schwanger wurden.
Währenddessen er auf Montage war, kümmerte ich mich immer verantwortungsvoll um unsere adoptierte Hundedame, managte alles drumherum und sorgte für Ordnung in unserem inzwischen Eigenheim.
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Während unserer Schwangerschaft folgten weitere Reflektionen..
Mein Blick wurde schärfer und schärfer und meine Antennen anfälliger denn je:
Nach der Schwangerschaft durfte ich auch noch beobachten, wie Kinder weiter in genau diese Muster gepresst wurden. Ein unerträgliches Gefühl für einen engagierten Kinderfan, der doch mit Spirit & Offenheit aufgewachsen war.

Stück für Stück sinkt man auch noch tiefer in seine Persönlichkeit:
Konnten Systemanpassungen mich zum Stillstand gebracht haben?
Was steckt eigentlich in mir?
Was kann ich tun, um mein Leben langfristig in Fülle zu leben?
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Mein Weg sollte sich ändern.
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Es bestätigte sich die gesellschaftlich vorgelebte
Vorstellung von "Glück", leider wirklich als Illusion.
"Was trichtern wir uns hier eigentlich für einen Bullshit ein? Wie beschränkt laufen wir oftmals durch die Welt?"
Auch wenn mir Gesellschaften viele Erfahrungen im Zusammensein brachten, so passten wahrer Respekt, Zuverlässigkeit, freie Weltanschauungen, Spirit oder tägliches Glück, mal so gar nicht zum Lebensstandard..
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Ich ließ mich nach gescheiterten Ansteckungsversuchen und einigen letzten Rettungsbemühungen, dann sogar schweren Herzens, wieder scheiden.
Auch wenn es schwer war, musste ich einfach nochmal ganz Neu starten und dachte mir:
"Wenn, dann bevor unser kleiner Engel größer wird und ihr Bewusstsein ausgereift ist. Erfahrungsgemäß würden mir jetzt noch ca 5 Jahre bleiben, bis unsere Kleine in die "schwierige Phase/ Zahnlückenpubertät" kommt und den ersten großen Ausflug macht."
Bis dahin hieß es jetzt: Trennung, Fokus auf den inneren Wachstum legen und unsere Tochter kindgerecht auf "ihren Ausflug" vorbereiten.
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Der Wunsch auch mal mit Frauen zusammen zu sein,
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der Hausverkauf, der Umzug in ein vorübergehendes neues Nest, der Start als alleinerziehende Mama und weitere First Timer Challenges, die Wissen mit Erfahrungswerten verknüpfen sollten und Schwächen ausbauen sollten,
waren alles erste "Step Out´s".
Ja. Schritte auf der Komfortzone, sind kein Terrain voller toller Erfahrungen, sofern man da so blauäugig wie ich dran gegangen ist.
Ich musste einen echten Berg erklimmen, wurde angreifbar und bin daher auch schnell auf sehr unschöne Begegnungen getroffen, die mich unglaublich aufgehalten haben, weil ich mich vorher nicht ausreichend mit Achtsamkeit und Grenzen setzen auseinander gesetzt habe.
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Ich eignete mir durch meine Affinität jedoch weiter sämtliche Skills an, fest entschlossen, mich niemals stoppen zu lassen oder aufzugeben. Mein innerer Fokus war gesetzt. Ein Glück.

Durch eine zusätzliche Arbeit als Tagesmutter im Kinderhort in einem "Reha- und Gesundheitsstützpunkt" während meiner Elternzeit, konnte ich neben dem Mama-Sein, einige bereits erarbeitete Punkte in der Soziologie, Pädagogik und Entwicklungspsychologie bei den Kleinen
genauer beobachten und später auch mit den Großen abgleichen.
Auch an meinem Hund konnte ich tolle Verknüpfungen zu z.B. der "Konditionierung nach Pawlows", ziehen.
(Tiere und Kinder - Sie zeigen uns doch wirklich täglich, worauf es wirklich im Leben ankommt! Wenn die Erwachsenen nur mal genauer hinschauen würden..)
Während der Zeit flogen von allen Seiten neue Lernaufgaben zu. Ich dachte mir irgendwann weitere Übungen aus, um so "meinen Anfang" und "mein Ende" zu finden.
Die ersten Bücher, wiesen oft auf erforschte "Persönlichkeitstypen" hin.
Meine Überlegung war:
"Wenn man volles Potential erreichen will, so müsste man sich doch im besten Falle allen Eigenschaften der bekannten Persönlichkeitstypen gleichwertig bedienen und ihre optimalen Einsätze lernen, statt sich über Jahre fest zu fahren?!
Wenn die Menschheit in Systeme "gepresst" wird und bereits eh Roboterähnlich funktionieren muss/soll, so könnte man sich, statt weiteren Forschungen für "künstliche Intelligenz" zu unterziehen, doch den Vorteil klarer Einsätze lieber selbst zu Nutze machen.
Mit dem i-Tüpfelchen, dass wir als Mensch aus der Gattung Homo als einziges höheres Säugetier aufgrund unserer Gefühle und unseres Bewusstseins, die Fähigkeit besitzen, nach ethischen- und moralischen Prinzipien zu handeln und zu fühlen.
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In der Wissenschaft, die großen 5 Persönlichkeiten" in der Psychologie.
Oder auch das DISG® Modell, Myers-Briggs-Typenindikator (MBTI®), die HBDI® Denkmuster, im Spirit die Sternzeichen und Aszendente usw,
all das sagte mir nur, dass wir "etwas mit uns bringen" und "uns etwas geprägt hat", aber Gefahr laufen, fest zu fahren.
Und wenn unser Gehirn doch wie ein Muskel ist und sich verändern kann, so könnte man auch Schwächen in anderen Sparten trainieren und Stärken passend einsetzen, oder?
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Laut Astrid Lindgren: "Sei frech, wild und wunderbar", so ließ ich meiner Kreativität auch hier einfach mal Raum zum austoben.
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Den Horizont erweitern, Einflüsse beobachten und sich einen Mindsetboost verpassen. Medienkanäle oder das Medium Handy näher ergünden.
Denkmuster und Wahrnehmungen regelmäßig überprüfen, in der Corona-Pandemie irgendwie aufrecht erhalten. Von "unpassenden" Menschen trennen. Sich mit dem freien "inneren Kind" wieder verbinden. Zuhören, sich trauen, austesten.
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BEWUSSTSEINSBILDUNG.
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Ja, dieser Weg hat echt verrückte Maßnahmen verlangt.
Der kleine Eigenbrödler in mir analysierte und schrieb sich Notizen, um nicht nur die eigene Werkzeugkiste genau kennenzulernen, sondern auch mit belegten Fakten zu verknüpfen und Aussagen abzugleichen.
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Ich vertraute auf die Aussagen Jener, die diese Schritte bereits hinter sich hatten. Kein oberflächliches "Blabla" auf den Straßen, oberflächliche Berieslung durch Medien oder dumpfes auswendig lernen irgendwelcher psychologischer Inhalte. Nein! Selbst Machen und erleben, um es auch mit tiefen Arealen im Gehirn zu verknüpfen und Gefühlen zu verbinden.
Und ja es kamen spannende, aber auch erschreckende Erkenntnisse über den heutigen Umgang in Gesellschaften, dabei herum.

6 Jahre bewegte ich mich radikal zwischen "Machen - Fühlen - Denken" und befand mich auf den Stufen des Ausprobierens.
Eigene Fehler, Überforderung, Zweifel, Gedankenchaos, Trauer oder Erschöpfung wurden alles neue Besucher, die es immer wieder schnellstmöglich zu verabschieden galt. (Hinweis: Wirkliche Persönlichkeitsentwicklung, die Trainings, der Wachstum durchschreitet einen Prozess mit mehreren Schritten, in dem ich couragierten Anhängern rate, sich den Punkt "Salutogenese" "Zeitmanagement" und "Resilienz" vorab anzuschauen und sich zwischendurch einen rationalen und geschulten Unterstützer für neue Impulse, Rückhalt, Antrieb und Reflexion zu buchen. Ich selbst habe auch zwischendurch ein paar Coachings gebucht und kann Dir sagen, sie beschleunigen!)
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Vermehrte Uneinigkeiten mit anderen Menschen und Unverständnis, führten natürlich zu Konfliktsituationen. Diskriminierungserfahrungen aus eigenen Reihen, klopften auch noch an die Tür.
"So sollten angekündigte Reaktionen auf Persönlichkeitswachstum auch auf mich treffen? Ehrlich?"
Natürlich.
Individualität, Veränderung, stoppende Aufopferung, andere Meinung, Zielstrebigkeit oder sogar fremdes Glück, können in Menschen psychische Abwehrmechanismen wecken. (Den Aktivisten sollte man da vorsichtig verwenden und Positivität könnte ein provozierender und missverstandener Trigger sein.
Du bist jetzt "Anders", hast etwas was sie nicht haben = Das ist ja "bedrohlich".)
Trotz Vorankündigung, waren diese Schläge natürlich schmerzhaft.
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Jetzt musste ich aber endlich lernen Rechtfertigungen aus dem Vokabular zu streichen, Aufopferungen zu stoppen, mich nicht verunsichern zu lassen, meine Positivität nicht zu verlieren, Haltung zu lernen und meine Stimme bei Überschreitung moralischer Grenzen wieder aktiver einzusetzen! (Stichwort Zivilcourage).
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"Das wäre mir vieeel zu Energie saugend Mira.." "Glaubst Du ehrlich, sie schaffen es Veränderungen anzunehmen?" "Willst Du Dich wirklich von Menschen verurteilen lassen, die Freiheit noch nicht einmal für sich verinnerlicht haben?"
Aber zu meinem friedsamen Mama-Leben und meinen Herzmenschen, brachte mich meine Einstellung dazu, folgende Gedanken zu einem viel größerem Prozess ausreifen zu lassen:
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"Wissend, dass solch Verhalten ja belegte Reaktionen sind, wie könnte ich es dann verübeln oder persönlich nehmen? Wäre dies nicht eine Chance zu zeigen, dass Durchhaltevermögen zum Ziel führt? Haben wir Menschen nicht alle unseren eigenen Stuff, sind aber wiederum durch unsere Gefühle und Emotionen miteinander verbunden?"
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Missgunst, Angriff, Ignoranz etc., alles Reaktionen, die ja bloß nur aufgrund von Schutzstrategien im Kopf ausgeführt werden.
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Ich beschloss also mein Herz am rechten Fleck zu behalten und Trauer & Wut, in Verständnis und Akzeptanz zu wandeln.
Jaahaa, eine der wohl größten Challenges, wenn man zwischen "Ich würde diese Menschen am liebsten gerade zum Mond schießen, was fällt ihnen ein!" und
"Aber das wäre ja auch irgendwie viel zu gemein. Außerdem wünscht man ihnen ja selbst nur positive Veränderung und sie wissen es ja selbst nicht besser" pendelte.
Da kam mein Sympathikus mal richtig in Fahrt.
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Als ich auch diese wohl größte Lehre verstanden hatte, beschloss ich zwar meine Energie nur noch gezielter einzusetzen, sah aber selbst Angriffe mit einem veränderten Bewusstsein und konnte schneller Frieden mit ihnen schließen.

Und da stand ich nun als "Freies Individuum" oben an meinem persönlichen Ziel und blickte unabhängig, im inneren Frieden und tiefem Bewusstsein zurück auf diese Höllenfahrt.
Meine Vorstellung wurde zu Realität: Leichtigkeit und Glück durchströmten mich.
Und wenn eins "wirklich sicher" ist, dann dass der Glaube an sich, Kreativität und Humor, die stärksten Beschützer sind und Dankbarkeit tatsächlich im ganzen Körper spürbar werden kann.
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Etwas ironisch gesprochen:
Bei den ganzen Vorurteilen der Themen gegenüber - war dieser Weg wirklich ganz schön verrückt,
weil ich ihn aus freien Stücken angetreten bin, obwohl ich mich doch viel lieber "hätte glücklich schätzen müssen" und "der einfachhalt halber einem stereotypen Leben" hätte Folge leisten sollen!
Ein Haus, ein dickes Auto, Everybodys Darling - getauscht in Freiheit, Charakter, Zeit, neue Denkmuster, Akzeptanz, Unabhängigkeit und wirkliches Glück.
Bei den ganzen Tiefen war es genau der richtige Weg, und das Beste, was einem Menschen passieren kann.
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Und im Nachhinein kann ich wirklich zu 100% sagen, dass alles kommt, wie es kommen soll und man diesem Prozess IMMER vertrauen kann. Dass sich später alles wie ein Puzzlestück zusammen fügt und zum Guten wendet, WENN, man mit Herz und etwas Disziplin diesen Weg zu Ende läuft.
Und nun kann ich diese Themen mit Überzeugung und bestem Wissen und Gewissen an meine Mitmenschen weiter geben!
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Ich beschloss die Leidenschaft für Persönlichkeitsentwicklung weiter zum Bestandteil meines Lebens zu machen. Für Immer!
Und wenn wieder jemand käme "Mira hast Du einen Buddha verschluckt?" "Wie schaffst Du das eigentlich alles?" oder "Welche Happy-Pillen nimmst Du?!", sage ich nur: "Komm, ich zeig es Dir!" oder schmunzle auch in mich hinein: "Wenn Du wüsstest... "
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Hinweis: Das beinhaltet nicht, dass ich nach solch einem Training ein perfekter, makelloser Mensch geworden bin oder nie mehr wieder Tiefen kommen !!!
Trainiertes muss nämlich jeder Zeit aufgefrischt werden. Auslernen werde ich auch niemals! Zum Glück.
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Dennoch wuchs ich zu einem unerschütterlichen Menschen, der Gefühl und Positivität nicht verlor!!!
Der gelernt hat auch mal zu schweigen, weil man gewisse Situationen nun auch unter anderen Aspekten sieht, gerne einfach mal nur zuhört um sich inspirieren zu lassen oder, jaa okay, auch gerne mal nichts sagt und seine Energie für "wichtigere Dinge", aufspart...
Energie lade ich mir neben der Arbeit, diesem Trainingsangebot, Treffen mit Herzmenschen und dem Mama-Sein dann in regelmäßigen Wellnessbesuche, Kurztrips zum Meer, Bücher lesen vor prasselndem Kaminfeuer oder in der Hängematte im Garten, auf. (Regelmäßig? Ja, mein Exmann, der Papa unserer Tochter, hat jetzt einen Homeofficejob und übernimmt die Schätze jetzt regelmäßig).
Ab und zu da tauche ich sogar auch noch in einer Diskothek auf, um den Bass meiner Kindheit im Ohr zu spüren, die Augen zu schließen und mit dem Sound eine Runde zu segeln. (Und wenn es nicht mehr meine Herzmenschen sind, die aufgrund ihrer Familienzeit nicht können, dann muss ich halt alleine gehen und neue Menschen kennenlernen, die dies aufgrund ihrer subjektiven Wahrnehmung, nicht als all zu komisch empfinden.*grins #knowledge #independence #yolo)
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Ich räume mir nur noch Zeit nach meinen Vorstellungen und Bedürfnissen ein, weil ich inzwischen auch ganz genau weiß, wie es selbst in einem Familienalltag, stressfrei umsetzbar ist und es genau das ist, was wir dankbar tun dürfen und sollten, bevor wir irgendwann...... sterben.
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Um zum Schluss noch kurz auf die Vorbildfunktion für seine eigenen Kinder in solch einem "Training" einzugehen:
Wie sollen wir die Helden der Welt stärken und Positivität vermitteln oder inneren Frieden beibringen, wenn wir selbst aufgeben, davon laufen oder uns selbst einschränken? Wohlmöglich vergessen, wie wichtig Werte, Emotionen und Gefühle sind?

In meiner Rolle als Mutter, habe ich zeitweise quasi "ein kleines Doppelleben" führen müssen. Es war mein eigener Weg, nicht der Weg einer "Mutterrolle".
Dieses Organisationstrio zwischen "Mamarolle - Spieler im eigenen Training - und einfach Ich", brachte mich später auf die Idee, einen besonderen Zeitmanagementplan zu entwerfen, der nun auch für andere Modelle geeignet ist. (Solltest Du jetzt in Deiner Routinephobie die Augen verdrehen, selbstverständlich habe ich auch wieder für Spontanität und Leben im "Jetzt" gesorgt.)
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Meine Rolle als Mama und Hundebesitzerin, hätte ich als Kinder- und Tier Fan niemals aus den Augen verlieren können.
Aber ich habe widerwillig akzeptieren müssen, dass mit gewissen zusätzlichen Verpflichtungen wie seiner Arbeit, seinem Zuhause, seinen eigenen Bedürfnissen und der Herzmenschen es am effektivsten ist, neue Abläufe erst nach einem speziellen Schema in das Unterbewusstsein einzutrainieren (Phase 1) bevor man überhaupt langfristig "im Jetzt" ankommen kann (Phase 2). (Mehr in meinem Abonnement "Anti Stress").
Angefangen mit Meditationssessions, wollte ich auch während des kompletten Alltags entspannter sein.
Das ist einleuchtend? Für Dich vielleicht...
Aber natürlich gibt es auch immer die, die es besser wissen wollen...
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Als liebende Mutter und Hundebesitzerin hat man nun mal einen Alltag mit enormer Verantwortung und sollte sogar mal genauer in seinen Alltag blicken, wenn man in folgenden Punkten ein Fundament legen möchte:
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- Kind auf seinen Ausflug ausreichend vorbereiten
- Geborgenheit, Emotionen, Liebe und Zusammenhalt vermitteln
- Das genießen im Jetzt nicht zu verlieren
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Anspruchsvoll? Ja.
Aber man kommt gerade als Alleinerziehende/r im besten Falle zur Erkenntnis.
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Ja: Wenn Du 3 mal täglich mit dem Hund Gassi gehst, ausgekotzte Spaghetti Reste Deiner Tochter um 3 Uhr Morgens aus der Bettritze kratzt. Wenn Du Dich morgens einteilen musst, um pünktlich um 8 wieder fit auf der Arbeit zu sitzen (Ja, nach der Elternzeit musste ich natürlich zumindest halbtags wieder im alten Unternehmen angefangen). Wenn Du nicht einfach raus gehen kannst, wann Du willst. Wenn der Vater weiterhin auf Montage ist, Dein nächstes Hund- und Kindfreies Wochenende nicht absehbar ist. Wenn Du Deine Eltern oder Deine Herzmenschen im Notfall rufen willst, sie aber selbst in ihrem Alltag stecken. Wenn Du nicht mal eben sagen kannst: "Schatz kannst Du mir mal bitte eben helfen?" "Schatz bleibst Du eben hier?" "Schatz kannst Du mal eben das und das netterweise mitbringen?". Wenn Du kurz vor dem Schlafen gehen noch ein 60 Minütiges Krisengespräch mit Deiner Tochter halten musst, weil Du ihre Lieblingssocken in die Wäsche gesteckt hast..
..Wenn Du Dich am Abend selbst umarmst und Lösungen finden MUSST. Wenn Du mit all Deinen Alltagsaufgaben, den Belangen und Sorgen Deiner 2 Schätze inkl. Deiner eigenen, alleine klar kommen lernen MUSST..
.. Dann hast Du nur die Wahl "aufgeben" oder "kämpfen".
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Ich weiß, einige Kollegen aus dem Psychologie Genre grinsen jetzt: "Miraaa, Muss-Denken - innere Antreiber" und auch einige hohe Gelehrte in Gebirgen wie z.B. des Himalajas schmunzeln.
Jaaaa. Dennoch möchte ich in diesem Kontext mal ganz klar erwähnen, dass für mich "Kein Muss" in dem Fall negative Prägungen für das Kind beinhaltet hätten und diese ja viel größere Konsequenz mit sich ziehen, als sich als Mama selbst "auf den Hosenboden" zu setzen und sich gefälligst Lösungen zu überlegen?!
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Also, mal überlegt:
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Mich in meinem Mama-Sein zu beschweren, kam für mich überhaupt nicht in Frage, ich hatte schließlich bereits im jungen Jahren beschlossen, irgendwann mit Leib und Seele Mama zu sein und war mir daher der Verantwortung (im Gegensatz zu manch anderer Eltern) Gott sei Dank bewusst. Gut, meine Erfahrungswerte/Fähigkeiten im Umgang mit Kinder haben mir da jetzt gut in die Karten gespielt.
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Bemitleiden? Ist ein viel zu unangenehmes Gefühl und entspricht nicht den Werten, die ich meiner Tochter beibringen wollte. Schon nach ein paar trüben Tage, versuchte ich das Leid schnell wieder zu bereinigen. "Ich bin ansonsten ja nicht besser als Jene, über die ich mich immer gerne wegen des Gejammers aufgeregt habe."
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Na und aufgeben? Ich glaube meine Antwort müsstest Du inzwischen kennen. Auch wenn es "so schön einfach aussieht", bin ich eine Kämpferin durch und durch.
Also: Ziele fokussieren, optimistisch denken, Akzeptanz trainieren, Lösungsorientiert vor gehen und jaaaah nicht zu lange die Opferrolle einnehmen sondern MACHEN!

Einige Punkte nehme ich mir im Nachhinein also tatsächlich heraus:
Ja, nach 6 Jahre aktives Training weiß ich inzwischen nicht nur ganz genau, wie man alleine klar kommt, sondern auch was "wahres Teambuilding" wirklich beinhaltet. Und wenn man dann noch sämtlichem Gegenwind aufgrund von "Andersartigkeit" + "Glück" stand halten musste,
hat man den unglaublichen Schatz der Erkenntnis: "ICH KANN ALLES WENN ICH WILL" gefunden und verschwendet keine Nerven mehr für belanglose Dinge. Man hat seine Persönlichkeit, man hat sein Wissen, man hat Freiheit.
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Ich fasse nochmal zusammen:
Wir leben leider nicht "alleine auf einer Insel" oder "in einem idyllischen Gebirge" ohne Reize, mit nur passenden Teams oder ohne Fremdverantwortung.
Wir können aber unsere eigenen 4 Wände zum absoluten Gefühls- und Erholungsort machen, wenn wir unser Potential entfalten, uns verwalten lernen und mit unserem Gefühl verbinden.
Und glaube mir, da atmet man irgendwann sogar seeeeehr tief. *grins*
Mein schönster "Termin" in "meinem Plan" bleibt weiterhin der mit meiner Tochter: Quatsch machen, leben, lachen, spazieren gehen, forschen, kreativ sein, singen, Spiele spielen, tanzen und an unserem "Pippi-Lotta-Tag" das Haus mal auf den Kopf stellen.
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Als Alleinerziehende/r darfst Du Dich jetzt bei einem Training aber bitte nicht unter Druck setzen. Ich weiß wie stark der Perfektionismus einer liebenden Mutter im Wege stehen kann.
Als Elternteam: Wenn ein Mensch das alles alleine geschafft hat, dann werdet ihr es gemeinsam doch jetzt erst Recht wuppen, oder?
Sind schließlich 2 helfende Hände mehr?! - Teamwork und Organisation!
Auf geht´s!
Was ich ebenfalls mitnehmen durfte war, dass die Gedulds- und
Kraftbatterie nach ereignisreichen Tagen nicht einfach auf ist, sondern
wir eine viel größere innere Stärke besitzen.
Es ist doch wie bei der Geburt der kleinen Helden,
es zählt immer: Vorstellungskraft, Liebe und Willpower!
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Also: Zeit verschaffen, Prioritäten setzen, Verantwortung übernehmen, eigene Alltags-Rollen wirtschaften lernen, Unabhängigkeit erlangen, im "Hier und Jetzt" ankommen und das Herz am Rechten Fleck behalten. (Von "Einfach" ist hier nicht die Rede).
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Ich könnte bei allen Punkten noch ins Detail gehen, bin aber kein Autor und beende daher "diese Kurzbiografie" mit einem Schlusssatz: "Wir dürfen uns jeden Morgen aktiv entscheiden nicht nur ein durchschnittliches Leben zu führen, sondern ein absolut Erfülltes."
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Daran müssen wir uns nur regelmäßig erinnern.
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