Hier ist Deine Beteiligung gefragt.
"PERSÖNLICHKEITSTRAINING ALS
HAUPTFACH AN ALLEN
WEITERFÜHRENDEN SCHULEN."
Was ist eine Petition?
Eine Petition ist ein offizielles Schreiben, das eine Änderung in einer behördlichen Vorgehensweise anstrebt. Als anerkannter Bestandteil der demokratischen Grundrechte eines jeden Bürgers ermöglicht eine Petition die Einreichung von Anliegen beim Deutschen Bundestag. Wenn innerhalb von vier Wochen 50.000 Unterstützer ("Petenten") gewonnen werden, wird das Anliegen in einer Ausschusssitzung des Deutschen Bundestags angehört.
Wie würde das Ziel lauten?
Persönlichkeitstraining als Hauptfach an allen weiterführenden Schulen.
Warum überhaupt?
Spielen wir die Werdegänge noch einmal ganz vereinfacht durch:
1. Step:
Jeder Mensch wird zwangsweise von positiven und negativen Prägungen geformt, die sein Leben fortlaufend beeinflussen. Siehe:
Daher ist Persönlichkeitstraining meiner Meinung nach für jeden unerlässlich.
2. Step:
Vertiefende Persönlichkeitsentwicklung führt oft dazu, dass man an ein oder zwei Stellen festhängt und externe Inspiration durch einen Mentor oder Unterstützung von Coaches benötigt.
3. Step:
Längere unbehandelte negative Prägungen haben zwangsweise Auswirkungen auf das Denken, Fühlen und Handeln. Eigene Handlungen prägen das Umfeld, emotionale Blockaden entstehen und das Denken führt zu keiner Lösung mehr. Dies kann zu Krisen führen, die eine Beratung erfordern.
4. Step:
Wenn diese Krise wiederum langfristig keine Lösung findet oder ein Ereignis eine psychische Krankheit ausgelöst hat, destabilisiert es die Persönlichkeit derart, dass nur noch therapeutische Maßnahmen helfen können. Diese Überlastung kann bereits auch schon zu körperlichen Symptomen geführt haben.
Möglicherweise wird sich an einen Psychiater gewendet, um einen Ausgleich mit Medikamenten zu erhalten.
5. Step:
Wenn die Krankheit in einem akuten Zustand vorliegt, besteht die Möglichkeit einer weiteren Ausbreitung und einer starken Verzweiflung, die sowohl für die betroffene Person als auch für andere eine potenzielle Gefahr darstellen kann. In solchen Fällen ist eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik notwendig.
Je tiefer der Mensch in die Problematik versinkt, desto schwerwiegender wird sie, und umso größer wird der Energieaufwand sein, um sich später aus dieser Negativität zu befreien. Es ist wichtig, auch die hohe Zahl der Rückfälligkeiten zu berücksichtigen.
Der Mensch muss also wertvolle Energie zum nachholen und heilen aufbringen, ggf. Geld investieren und Zeit aufbringen, obwohl er sowieso schon geschwächt ist.
Der Antrieb zur Inanspruchnahme einer Hilfestelle ist mit Vorurteilen behaftet und aufgrund des emotionalen Zustandes bereits behindert. Er kommt meistens nur noch aus dem letzten noch vorhandenen inneren Reserven oder dem moralischen Zwang aufgrund des Umfeldes.
(Hilfestellen kontaktieren bedeutet im Übrigen nicht, sich vom Sozialen Umfeld beraten zu lassen, sondern das professionelle Hilfestellen aufgesucht werden.)
Wird er also offiziell ein "in Anspruch Nehmer" einer passenden Stelle, tritt er diesem "neuen System" eine Weile bei. Dieses neue System hat, wie alle Systeme, "Systemregeln".
Diese Systemregeln sind ab Punkt 4 an strenge und komplizierte Beitrittsregeln und Vorgänge höherer Institutionen gebunden (Hallo Bürokratie).
Punkt 1 bis 3 werden bislang leider nicht bezuschusst oder sind rechtlich immer noch nicht geschützt, was die Wahl zu diesen Maßnahmen derart erschwert und gleichzeitig oftmals für einen direkten Sprung zu Punkt 4 sorgt.
Punkt 4 wird zwar bezuschusst, ist jedoch 1. in den Behandlungszeiträumen begrenzt, 2. stark überfüllt und 3. unterrepräsentiert, da die Ausbildung langwierig und kostenintensiv ist, und viele Menschen nicht mehr in soziale Berufe einsteigen wollen. Dies ist auf die Verschlechterung der emotionalen und sozialen Gesellschaft zurückzuführen.
Verlängerungen müssen mühselig über Krankenkassen und Gutachter beantragt werden, und eine effektive Vernetzung mit Unterstützern, die Vorarbeit leisten oder Nachsorge betreiben, ist mangelhaft.
Die "in Anspruch Nehmer" sind überfordert und nehmen das, was sie bekommen können, ohne sich vorab zu erkundigen und/oder später zu wechseln, was den Therapieerfolg negativ beeinträchtigen kann.
Zusätzlich nimmt der Antrieb generell in unserer Gesellschaft ab und Verunsicherungen nehmen zu.
Unter Punkt 4 gibt es bereits einige Stellen, die trotz vergleichbarer Leistung aufgrund eines anderen Bildungsganges noch nicht bezuschusst werden, was dringend Änderungsbedarf signalisiert.
Schließlich muss der willige "in Anspruch Nehmer" spätestens für die Nachsorge aus eigener Tasche bezahlen.
So, jetzt könnten wir uns zumindest noch freuen, dass der "größere Teil" ja glücklicherweise noch "gesund" ist und daher gut Punkt 3 in Anspruch nehmen könnte, weil diese Wartezeiten sonst noch länger wären.
Fraglich ist aber, wie Viele vom "gesunden Teil & glücklichen Teil"
A: Auch wirklich "gesund" und "glücklich" sind.
B: Negative Folgen erleiden, weil sie nicht mit diesen Themen in Berührung kommen/ etwas unternehmen.
Nun möchte ich zur Krönung noch die Perspektive der Unterstützer erwähnen, da die Qualität der Sitzungen bereits häufig in Frage gestellt wird.
Es stellt sich die Frage, ob es angemessen ist, in Anbetracht der hohen Nachfrage, die Ablehnung von Hilfesuchenden allein der "Eigenverantwortung" der Unterstützer zu überlassen, während sie gleichzeitig ihre eigene Gesundheit und emotionale Stabilität bewahren müssen. In diesem Zusammenhang wäre es interessant, die aktuelle Studienlage hinsichtlich depressiver Neigungen bei bereits arbeitenden Unterstützern zu betrachten.

Zur Vision
"Eine neue Generation mit Bewusstsein."
Es mangelt selbst "gesunden Menschen" schon oft an Energie für inneren Antrieb.
Selbst "gesunde" Menschen haben schon Probleme ihr Geld zu verwalten und Zeit
sinnvoll einzuteilen. Wie soll man das von Menschen erwarten, die sich in einem
Emotionalen Chaos befinden oder wohlmöglich krank sind?
Was wäre, wenn endlich wieder angemessene Zeit in Sitzungen zu Verfügung
stünde? Wenn nicht nur Diagnose, Namen oder Listen eine Rolle spielten, sondern
der Mensch an sich, der zum "Unterstützer" gekommen ist.
Was wäre, wenn es gleichzeitig wieder zahlentechnisch "passende" Anfragen für die
Stellen gäbe, anstatt lange Wartelisten und ein über die Jahre stetig wachsender Berg?
Wann müsste man dann logischerweise präventiv ansetzen?
Genau, sinnvollerweise direkt präventiv an Punkt 1.
Und dann so früh wie nur möglich!
(Ich überspringe jetzt eine Ausführung, warum es schwierig ist, einem Säugling bei Geburt direkt ein Psychologiebuch in die Hand zu drücken. Auch das Kitaalter können wir ohne weitere Ausführung aufgrund der mangelnden Bereitschaft einiger Eltern, die sich leider nicht mit ihrer Kinder ausreichend auseinander setzen, streichen.)
Des Weiteren verzichte ich auf eine ausführliche Diskussion über die Ängste hinsichtlich eines möglichen Arbeitsplatzverlustes bei den Unterstützern. "Dann gibt es ja keine Menschen mehr mit Problemen." Trotz meines Optimismus ist es realistisch anzunehmen, dass eine vollständige Abschaffung von "Erkrankungen" und "Problemen" leider niemals erreicht werden kann.
Möglicherweise werden sich aber in dem sich jetzt herausarbeitenden Bereichen auch neue Möglichkeiten für Unterstützer eröffnen.
Also:
Wenn wir also jetzt so früh wie möglich ansetzen wollen, Kita- und Kleinkindalter ausschließen, schauen wir uns generell das "Erwachsenen Alter" mal an.
Wenn Erwachsene sich mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen, bedeutet dies, dass sie sich bereits im Nachhinein mit Themen auseinandersetzen müssen. Das heißt, sie müssen ihre aktuellen Probleme im Alltag bewältigen, ihre Prägungen aus der Vergangenheit angehen, neue Bewältigungstrategien manifestieren und zusätzliches Grundwissen der Psychologie erlernen um die Hintergründe zu verstehen.
Es ist immerhin ein Anfang - Herzlich Willkommen auf meiner Seite.
Leider hat man aber leider schon einige Jahre unnötig durch "Unwissenheit" verschenkt und wohlmöglich seinen eigenen Kindern bereits eigene falsche Denkmuster mitgegeben.
Nachdem sich Eltern also selbst ausgiebig mit den Themen beschäftigt haben, müssten sie sich Zeit nehmen, um zusätzlich als "Trainer ihrer Kinder" tätig zu werden.
Wir suchen also weiterhin lieber nach einer "optimalen Lösung".
Vorschlag A: Liebe Erwachsenen, bitte absolviert nicht nur ein eigenes Training, sondern absolviert im besten Falle bevor ihr Kinder bekommt selbst eine Qualifikation in Psychologie.
Vorschlag B: Wir schauen uns eine Generation vorher an - Die Jugend.
Eine Jugend ohne Geld, ohne Zeit und ohne Energie, weil sie Morgens bereits Lernstoff in der Schule pauken muss, noch kein Geld verdient und am Nachmittag ihre Energie aufladen soll.
Wo gibt es hier vielleicht trotzdem eine Möglichkeit, weil die Jugend
immerhin noch keine Kinder hat und einige Jahre vor sich?
Wie wäre es, wenn wir einige unbrauchbare Lerninhalte aus dem Bildungssystem
streichen und stattdessen zeitgemäße Inhalte einführen? Dabei könnten wir
auch wichtige Themen wie Psychologie integrieren.
An welcher Schule wäre da im besten Falle anzusetzen?
Vorschlag A: Grundschule?
Es gibt immerhin schon tolle Programme die gebucht werden können. Aber auch hier fehlen oft Gelder und Bewusstsein.
Mobbingberater? Werden leider ebenfalls noch zu wenig genutzt, da Gemobbte sich oftmals schämen "der Gemobbte" zu sein.
Zudem klingelt die Pubertät an der Tür, in der das Gehirn sich nochmal ordentlich verändert.
(Nichts desto trotz, bitte das Angebot weiter halten, annehmen und ausbauen, wir brauchen schließlich Unterstützung an allen Ecken!)
Vorschlag B: Oberstufen?
Auf meine Anfrage im "Ministerium für Schule und Bildung" wurde mir die Auskunft erteilt, dass diese Themen immerhin schon an ca. 35 Schulen NRW´s in Form von Psychologie Unterricht angeboten wird. Auch hier ist zahlentechnisch Ausbaubedarf.
Auch als Leistungskurs kann man Psychologie Unterricht wählen.
Aber, was ist mit jenen, die nach der 10. Klasse andere Wege einschlagen oder diese Fächer nicht wählen?
Vorschlag C: Weiterführende Schulen?
Als freiwilliges Programm/ AGs gibt es dies teils schon.
Teens, die sich aufgerufen fühlen oder generell interessiert sind, können sich also nun anschließen.
Aber was ist wieder mit den Übrigen? Ich erinnere an das Problem "Antrieb". Und sind es nicht auch Zielgruppen die dringend Unterstützung nötig hätten, die sich aber vor diesen Themen aufgrund von persönlichen Gründen lieber scheuen oder es ihnen generell nicht bewusst ist, wie bereichernd diese Themen sind. Ihre Eltern leben es vor und in der Gesellschaft bleibt es viel mehr "uncool".
Wenigstens würde jedoch hier die Chance bestehen, ALLE Jugendliche in einem passenden Alter zu erreichen!
Also:
Weiterführende Schule !!!!
Hier sollte jedoch die Wahl über "Freiwilligkeit" direkt aus dem Weg geräumt werden.
Also:
Persönlichkeitsentwicklung als Hauptfach auf weiterführenden Schulen einführen.
Es wäre äußerst sinnvoll, wenn wir präventiv gegen Gewalt, Missbrauch, Diebstahl, Drogenmissbrauch, psychische Erkrankungen, negative Prägungen und mangelnde Unterstützung im Elternhaus vorgehen und gleichzeitig das Bewusstsein stärken, indem wir Emotionen und Selbstwertgefühl fördern. Ein Fach, das sich mit unserer Menschlichkeit auseinandersetzt, würde zweifellos einen großen Nutzen für uns Menschen haben. Die Zustimmung der Regierung zu einer derartigen Maßnahme sollte unkompliziert und ohne langwierige Überlegungen erfolgen, da es sich um eine herausragende Gelegenheit für eine umfassende Gesundheitsprävention handelt.
Lassen wir die Schülerinnen und Schüler der 8., 9. und 10. Klasse von nun an einige coole psychologische Fähigkeiten erlernen. In dieser Phase ist das Wachstumsstadium des Gehirns in der Pubertät abgeschlossen, sie haben bereits einige Prägungen als Vergleich erlebt und der Schritt der Abnabelung von den Eltern ist besonders ausgeprägt. Der Blick in die eigene Zukunft ist nun geistig geöffnet, und das Trio "Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft" bietet die perfekte Gelegenheit, psychologische Grundlagen zu vermitteln.
Natürlich jetzt kommt das Argument "Fachkräftemangel Lehrer".
Da eine Ablehnung gerne auf diesen Punkt geschoben wird, verweise ich gerne auf die bereits o.g. neuen Stellen im Punkt "Angst um den Arbeitsplatz", man könnte bereits ausgebildete Fachkräfte integrieren!
Schauen wir uns generell Soziale Berufe an, müssen wir bereits erschreckend feststellen, dass bereits generell ein riesiger Mangel herrscht. Woher das bloß kommt.
Es wird sich aber erst Recht nichts ändern, wenn man weiter in dieser Problematik kreist und wohlmöglich selbst anfängt, den Kopf in den Sand zu stecken.
Auch hier zählt: Machen!
Bei allen Themen die im Bundestag besprochen werden, gibt es nur ein
Thema was Vorrang haben sollte, weil es wohlmöglich sogar viele
weitere Themen indirekt positiv beeinflussen würde und das ist:
Das Thema um die Menschliche Psyche!!

