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Ethische Richtlinienen des Forum Werteorientierung e.V.
- Der Trainer bekennt sich zu dem im Grundgesetzt verankerten Schutz der
Menschenwürde. Danach hat jeder Klient eine eigene, unantastbare Würde und unveräußerliche Rechte, unabhängig von seinen persönlichen Fähigkeiten.
- Der Trainer begreift den Klient als eine in sozialen Beziehungen lebende und auf deren lebensdienliche Gestaltung angewiesene Existenz.
- Jeder Klient wird in seiner unverwechselbaren Persönlichkeit und soziobiographischen Einmaligkeit anerkannt und ernstgenommen. Das beinhaltet das Recht auf mündige Selbstbestimmung und die Möglichkeit, dieses jederzeit wahrzunehmen. Die Rechte anderer bleiben davon unbeschadet.
- Der Trainer unterstützt die Teilnehmenden in der Wahrnehmung ihrer Eigenverantwortung, sind sich aber des Spannungsfeldes der Eigenverantwortung der Teilnehmenden und der Schutzpflicht des Weiterbildenden bewusst.
- Jeder Klient ist es Wert, in der Entwicklung seiner Potenziale gefördert zu werden. Der Weiterbildende betrachtet den Klient als ganzheitliches Wesen, das Körper, Geist und Seele intergriert, und richten ihre Trainingsmethoden daran aus.
- Der Trainer ist sich bewusst, dass er auf die Meinungsbildung und Persönlichkeitsentwicklung des Klienten Einfluss nimmt. Er regt im Rahmen seiner beruflichen Praxis zum Überdenken von Haltungen und Standpunkten an, verhilft zu anderen Sichtweisen und bewirkt Veränderung im Verhalten.
- Der Trainer verpflichtet sich, persönliche Informationen, die er im Rahmen seiner Tätigkeit erhält, vertraulich zu behandeln.
- Der Trainer sorgt für die eigenen Fortbildungen, Supervisionen und pflegt den Erfahrungsaustausch mit anderen Weiterbildenden. Er nimmt gesellschaftliche Entwicklung wahr.
- Durch die Tätigkeit versucht er zur Entwicklung einer zukunftsfähigen Gesellschaft beizutragen. Dies kann z.B. beinhalten, zu lebenslangem lernen und bewusster Lebensführung anzuregen sowie Prozesse zur persönlichen und gesellschaftlichen Werteorientierung zu unterstützen, Macht- und Ohnmachtsbeziehungen zwischen Menschen zu bedenken und sich für die Rechte wirtschaftlich und sozial benachteiligter Menschen einzusetzen.
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